UPDATE 3: Als Kalender verwende ich iCal in Kombination mit Fantastical (<345).
UPDATE 2: Und wie konnte ich nur Alfred (mit Powerpack) vergessen?
UPDATE: Ich habe natürlich Things als mein ToDo-Listen-Programm vergessen.
Ich bin ja sozusagen ein Mac Poweruser™ und verwendete sehr viele unterschiedliche Tools und Programme. Da ich weiß, dass nicht nur ich sondern auch alle anderen Poweruser™ auf Listen und Auflistungen von Tools stehen, die man dann wiederum in seinen Workflow einarbeiten kann 1, möchte ich das hiermit auch mal in aller Ausführlichkeit tun.
Als Kernstück der Textproduktion und der Archivierung von allem hat sich bei mir Evernote etabliert. Dazu hatte ich bereits auch schon etwas geschrieben. 2 Es fungiert als Everything Bucket und jede Notiz wird mit so viel Metadaten wie nötig (aber nicht wie möglich) ausgestaltet, so dass sich Gedanken, Texte und so weiter leicht wiederfinden lassen. Verknüpfungen verschiedener Notizen sind auch ohne weiteres möglich. Gleichzeitig wird alles synchronisiert und findet sich auch im Netz und auf meinem iPhone wieder. Ich gebe für dieses Tool 5 Dollar im Monat aus und tue es gerne.
Weitere Textproduktionstools sind Scrivener (für längere Sachen, beziehungsweise wenn ich Bock darauf habe, kommt aber immer seltener vor), Day One als Tagebuch mit der gleichnamigen iPhone-App (denn mein Tagebuch möchte ich zumindest vorerst nicht in meinem Everything Bucket haben), Pages von Apple (für Papers und andere formatierungslastige Dinge), Textwrangler und PyCharm für’s Coden. 3
Die Arbeit mit PDFs wird von dem Dreiergespann Vorschau (also dem Standard-PDF-Viewer), PDFSam (hässlich aber funktional) und Abbyy Finereader Express bewältigt. Das Schöne an mit Vorschau annotierten PDFs ist, dass ich die Hervorhebungen auch in Evernote sehen kann, außerdem sind zuvor ge-OCR-te PDFs leichter zu annotieren. PDFSam teilt und bastelt PDFs dann schließlich zusammen.
Zum Brainstormen und Visualisieren kommen bei mir vor allen Dingen zwei Tools zum Einsatz: Mindnode (für Mindmaps) und Easy Timeline (als angehender Historiker “fast unabdingbar”). Zum eigentlichen bearbeiten von Bildern habe ich Pixelmator im Einsatz. Meine wenigen Photos speichere ich in iPhoto. 4
Musik höre ich über iTunes und ich nutze auch halbwegs regelmäßig die Radiofunktion des Last.fm-Scrobblers. Ein nettes kleines “Progrämmsche”. Ordnung in meiner Musikbibliothek halte ich dank MPFreaker und Song Sergeant. Ohne diese Tools wäre meine Musiksammlung nicht so übersichtlich und metadatenreich, wie sie jetzt ist. Die wenigen Filme, die ich besitze habe ich mit MetaX und Handbrake in auch aus iTunes heraus gut zu benutzende Videodateien umgewandelt. Beide Programme werden aber nach Bedarf installiert und haben nicht ständig Platz auf meiner Platte. Zum Übertragen des gerade laufenden Songs habe ich die Mini-App Seamless installiert. Außerdem habe ich die Testversion von Audio Hijack Pro installiert. Warum? Weil es die einfachste Möglichkeit ist, das hier beschriebene Problem für Mac und unabhängig vom Browser zu lösen. Mein Standardbrowser ist ganz frisch übrigens Safari.
Ich nutze verhältnismäßig wenig Web Apps. Wirklich regelmäßig kommen nur Fever und Instapaper (mit der passenden iPhone-App) zum Einsatz. Eher selten nutze ich Screenr, um Screencasts aufzunehmen. Man könnte außerdem noch Pinboard dazu zählen, dass ich allerdings fast ausschließlich über die native App Delibar nutze. 5 Twitter nutze ich zum größten Teil über Twitterrific.
Meine Emails habe ich bei Mail.app mit instaliertem Mail-Act-On. Meinen FTP-Server steuere ich mit Transmit an. Als Instant-Messenger habe ich zwei Programme am Laufen: Adium (ICQ, MSN) und Skype.
Für Dateien, die auch als solche (also außerhalb von Evernote) in der Wolke verfügbar sein sollen, habe ich Dropbox. Darüber synchronisiere ich auch Day One und des Passwordmanager 1Password, wobei ich letzteren auf keinen Fall mehr missen möchte. Den Überblick über die Belegung meiner Festplatte behalte ich mit Daisy Disk und mit AppZapper halte ich unter meinen Applikationen halbwegs Ordnung.
Notes:
- vor allem aber um auch sein letztes Geld dem Apfelkonzern in den Rachen zu schmeißen ↩
- Schnell gedacht: Gedankennetze ↩
- Allerdings muss ich zugeben, dass ich nur sehr schelcht coden kann (Ich versuche mich zu bessern und fange quasi von vorne an und das gleich doppelt). ↩
- Zum Finden von Duplikaten nutze ich übrigens Duplicate Anhilator. ↩
- Außerdem sind Evernote und Dropbox auch so etwas wie Web Apps… ↩



